Netzwerksicherheit bezieht sich auf eine breite Palette von Techniken und Praktiken, die interne Netzwerke schützen.
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Netzwerksicherheit meint Praktiken und Technologien, mit denen interne Netzwerke vor Angriffen und Datenschutzverletzung geschützt werden. Sie umfasst Sicherheitsmaßnahmen wie die Zugriffskontrolle, die Prävention von Cyberangriffen und die Erkennung von Schadsoftware.
Der Begriff „Netzwerksicherheit“ bezieht sich meist auf den Schutz von großen Unternehmensnetzwerken. (Informationen zum Schutz kleinerer Netzwerke finden Sie unter Was ist ein LAN? und Was ist ein Router?)
Ein Netzwerk ist eine Gruppe von zwei oder mehr verbundenen Computergeräten. Die Größe von Netzwerken reicht von kleinen Personal Area Networks (PANs) und Local Area Networks (LANs) bis hin zu großen Wide Area Networks (WANs), die kleinere Netzwerke über große Entfernungen miteinander verbinden.
Fast alle Unternehmen benötigen für ihre Arbeit heute irgendeine Art von Netzwerk, sei es ein LAN, über das ihre Mitarbeiter auf das Internet zugreifen können, ein WAN, das ihre verschiedenen Bürostandorte miteinander verbindet, oder ein Network-as-a-Service (NaaS), das diese Funktionen in der Cloud ausführt.
Wie alle wichtigen Unternehmensressourcen können auch Netzwerke auf vielfältige Weise kompromittiert werden. Zu den Bedrohungen, auf die Sie sich vorbereiten sollten, gehören:
Netzwerksicherheit ist ein weites Feld. Im Folgenden finden Sie einige der Technologien, die eine Organisation zum Schutz ihres Netzwerks einsetzen kann. Zur Reduzierung der Komplexität wollen sich die meisten Unternehmen beim Thema Netzwerksicherheit auf möglichst wenige Anbieter verlassen. Viele Unternehmen suchen nach Anbietern, die mehrere dieser Techniken gleichzeitig anbieten.
| Technologie | Funktion |
| Zugriffskontrolle | Schränkt den Zugriff auf Daten und Software ein, die zur Bearbeitung von Daten verwendet wird. |
| Benutzerauthentifizierung | Überprüft die Identität der Nutzer, bevor Netzwerkzugriff gewährt wird. |
| Firewalls | Filtert potenzielle Bedrohungen aus dem Netzwerk-Traffic |
| DDoS-Schutz | Hält Websites und Infrastruktur bei DDoS-Angriffen online |
| Schutz vor Datenverlust (DLP) | Verhindert, dass interne Daten aus dem Netzwerk abfließen |
| Browser-Isolation | Führt nicht vertrauenswürdigen Code außerhalb des internen Netzwerks aus |
Die Zugriffskontrolle schränkt den Zugriff auf Daten und die Software ein, die zur Bearbeitung dieser Daten verwendet wird. Sie ist entscheidend, um unbefugten Zugriff zu verhindern und das Risiko von Insider-Bedrohungen zu verringern. Lösungen für die Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM) können in diesem Bereich helfen. Viele Unternehmen verwenden virtuelle private Netzwerke (VPNs), um den Zugriff zu kontrollieren; heute gibt es jedoch Alternativen zu VPNs.
Die Authentifizierung, d. h. die Überprüfung der Identität eines Nutzers, ist eine entscheidende Komponente der Zugangskontrolle. Die Verwendung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) anstelle von einfachen Passwörtern ist ein wichtiger Schritt, um Netzwerke sicherer zu machen.
Firewalls filtern potenzielle Bedrohungen aus dem Traffic des Netzwerks. Sie können Malware-Angriffe, Exploits von Sicherheitslücken, Bot-Angriffe und andere Bedrohungen blockieren. Herkömmliche Firewalls werden am physischen Standort eines Unternehmens mit einem Hardwaregerät betrieben. Heute können viele Firewalls in Software oder in der Cloud ausgeführt werden, sodass keine Firewall-Hardware mehr benötigt wird.
Sowohl Websites als auch Netzwerkinfrastrukturen benötigen Schutz vor DDoS-Angriffen, um funktionsfähig zu bleiben. Vor allem die Netzwerkinfrastruktur benötigt DDoS-Abwehr auf der Netzwerkebene und nicht auf der Anwendungsebene.
Während Firewalls und DDoS-Schutz das Eindringen von externen Angriffen in ein Netzwerk verhindern, hindert Data Loss Prevention (DLP) interne Daten daran, aus dem Netzwerk entwendet zu werden.
Der Zugriff auf das Internet innerhalb eines Netzwerks stellt ein Risiko dar, da beim Surfen im Internet-Code aus externen, nicht vertrauenswürdigen Quellen (z. B. verschiedene Webserver) auf den Geräten der Nutzer ausgeführt wird. Browserisolierung unterbindet dieses Risiko, indem der Code außerhalb des internen Netzwerks eines Unternehmens ausgeführt wird, häufig auf einem Cloud-Server.
Ein vollständiger Schutz vor Angriffen ist zwar nicht möglich, aber diese Maßnahmen können das Risiko weiter reduzieren:
Datenbackups pflegen: Selbst das am besten geschützte Netzwerk kann einem Angriff zum Opfer fallen. Wenn ein Unternehmen den Zugriff auf interne Daten und Systeme ganz oder teilweise verliert, kann dies verheerende Folgen haben. Backups der Daten helfen, die Auswirkungen eines solchen Angriffs zu bekämpfen.
Aufklärung der Nutzer: Viele Datenschutzverletzungen und Malware-Infektionen entstehen, weil ein Nutzer einfach einen Fehler gemacht hat, sei es durch das versehentliche Öffnen eines unsicheren E-Mail-Anhangs, durch die Weitergabe seiner Anmeldedaten infolge eines Phishing-Angriffs oder indem er auf andere Weise den Zugriff von außen ermöglicht hat. Interne Mitarbeiter und Auftragnehmer sollten darüber aufgeklärt werden, wie sie sich sicher verhalten und das Netzwerk schützen können.
Anwendung einer „Zero Trust“-Philosophie: Zero Trust-Sicherheit ist das Prinzip, dass kein Nutzer oder Gerät standardmäßig vertrauenswürdig sein sollte.
Viele Unternehmen müssen heute nicht nur ihre Netzwerke, sondern auch ihre Cloud-Computing-Ressourcen schützen.
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Netzwerksicherheit ist die Gesamtheit der Sicherheitsmaßnahmen, die Netzwerke – insbesondere große Unternehmensnetzwerke – angesichts von Angriffen sicher und betriebsbereit halten. Wichtige Sicherheitsmaßnahmen in der Netzwerksicherheit umfassen Firewalls, Zugriffskontrolle, DDoS-Schutz und Schadsoftware-Erkennung.
Zu den häufigen Netzwerksicherheitsrisiken gehören unbefugter Zugriff, DDoS-Angriffe, der Missbrauch von Sicherheitslücken, Schadsoftware-Infektionen und Insider-Bedrohungen, die ein Netzwerk kompromittieren oder Datenlecks verursachen können.
Zu den wichtigsten Sicherheitstechnologien für Netzwerke gehören Zugriffskontrolle, Nutzerauthentifizierung, Firewalls, DDoS-Schutz und Schutz vor Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP), die dazu beitragen, dass Netzwerke zuverlässig und vor Bedrohungen geschützt bleiben.
Zero-Trust-Sicherheit ist eine Philosophie, bei der standardmäßig keinem Benutzer oder Gerät vertraut werden sollte. Es wird angenommen, dass in jeder sicheren Umgebung bereits Bedrohungen vorhanden sein könnten. Daher muss jede Anfrage, unabhängig von ihrer Herkunft, überprüft werden.
Ein Netzwerk ist eine Gruppe von zwei oder mehr verbundenen Computergeräten. Netzwerke können von kleinen persönlichen Netzwerken bis hin zu großen unternehmensweiten Netzwerken reichen, die sich über mehrere Standorte erstrecken.
Kritische Schritte für die Netzwerksicherheit umfassen die Pflege von Datenbackups, die Schulung der Benutzer über bewährte Sicherheitspraktiken und die Anwendung der Zero Trust-Prinzipien.
Cloudflare bietet Lösungen wie Cloudflare One (gebündelte Sicherheits- und Netzwerklösungen), Magic Transit (DDoS-Schutz für Netzwerkinfrastruktur) und Cloudflare Access (Zugangskontrolle und Endpunktschutz), um Firmennetzwerke sicher zu halten.